Spende für den Klinikclown anstatt Geschenke

Kommunionkinder der St. Barbara-Schule in Landsweiler/Reden unterstützen mit 360 Euro die Arbeit des Klinikclowns in der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof

Klinikclown „Pompom", alias Michael Schwan und die stellvertretende Stationsleiterin Annette Schmidt inmitten der jungen Spenderschar. Zu Besuch waren Chiara Leidinger, Anna Jenal, Christian Rosport mit Mama Simone, Peter Ziegler mit Mama Andrea und Marc Altmeyer mit Mama Anja. Nicht dabei sein konnten Jannis Groh, Leon Schwarz und Lukas Albert.(aoe)

25.05.2016

Fröhlich lachend und in erwartungsvoller Spannung betraten Anfang Mai fünf Kinder in Begleitung von drei ihrer Mütter die Klinik am Kohlhof. Sie waren gekommen, um an diesem Tag dem Klinikclown auf der Station Neuropädiatrie mit Palliativeinheit der Kinderklinik persönlich „Hallo“ zu sagen und ihm einen Scheck von 360 Euro zu überreichen.

Insgesamt acht Kinder der dritten Grundschulklasse aus Landsweiler/Reden, die in diesem Frühjahr zur 1.Hl. Kommunion gingen, haben - anstatt sich mit sogenannten „Dankeschön-Geschenken“ für die Aufmerksamkeiten zu Ihrem Fest erkenntlich zu zeigen – jeweils einen entsprechenden Geldbetrag für die Unterstützung der Arbeit des Klinikclowns zur Verfügung gestellt. Die Anregung, eine Spende für den guten Zweck zu machen, kam zwar aus den Reihen der Eltern, aber die Kinder haben sie gerne angenommen, erläuterte Andrea Ziegler, eine der Mütter. „Wir wissen, dass es den Kindern im Krankenhaus oft nicht so gut geht“, erzählt Marc Altmeyer. „Sie haben manchmal Schmerzen oder Heimweh oder einfach nur Langeweile“, ergänzt Anna Jenal. „Und deshalb haben wir das Geld zusammengelegt, damit der Klinikclown sie besuchen kann und sie wieder fröhlich sind“.

Doch zunächst durften sich die fünf jungen Besucher freuen. Denn Clown „Pompom“, alias Michael Schwan, hatte sich viel Zeit für sie genommen und den Kindern und den Müttern einen Einblick in seine Arbeit gegeben. Es wurde also erzählt, gesungen, getrickst, gezaubert und viel gelacht. Auch ein Blick in den geheimnisvollen Koffer von „Pompom“ war an diesem Nachmittag erlaubt. Und als man sich – ausgestattet mit diversen Luftballontieren - schließlich zum gemeinsamen Gruppenfoto aufstellte, war für die Kinder klar, dass sie ihr Geld gut angelegt hatten.(aoe)

Info:  

Michael Schwan, ist ausgebildeter Klinikclown und besucht seit etwa 10 Jahren einmal wöchentlich als „Pompom“ die jungen Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof. Seine Tätigkeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

                                                                                                                                                          

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