Für Neunkirchen haben viele Argumente gesprochen

06.09.2013

Dr. Tamás Pinter ist seit dem 1. September neuer Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Wenn man ihn fragt, warum er sich gerade für die Marienhausklinik St. Josef Kohlhof entschieden hat, dann zählt Dr. Tamás Pinter spontan eine Reihe von Argumenten auf. Die Geburtenzahlen (im vergangenen Jahr kamen hier 946 Kinder zur Welt) deuten auf eine hohe Akzeptanz der Abteilung hin; die Kinderklinik, die weit über Neunkirchen hinaus einen ausgezeichneten Ruf genießt, bietet vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit; die Klinik ist erst vor zweieinhalb Jahren in Betrieb genommen worden und ist apparativ bestens ausgestattet. Und schließlich hat sofort die Chemie mit den Verantwortlichen in der Klinik gestimmt. – Am 1. September hat Dr. Tamás Pinter als Chefarzt die Leitung der Gynäkologie und Geburtshilfe in der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof übernommen. Er ist Nachfolger von Dr. Georg-Peter Breitbach, der die Klinik zum Jahreswechsel verlassen hat, um in einer Praxis zu arbeiten.

 

Mit Dr. Tamás Pinter gewinnt die Marienhausklinik einen überaus erfahrenen und versierten Mediziner. 1954 in Budapest geboren, studierte er in seiner Heimatstadt Medizin und arbeitet seit 1979 als Arzt. Dass die Gynäkologie und Geburtshilfe sein Metier wurde, war eher zufällig. Dass er Ungarn 1985 illegal verlassen würde, dagegen mit langer Hand geplant.

 

Seine berufliche Tätigkeit in Deutschland begann er noch 1985 in Bremen. Im St. Josefsstift arbeitete er als Assistenz- und später als Oberarzt. 1993 übernahm Tamás Pinter in Herten seine erste Stelle als Chefarzt. Dort blieb er bis Mitte 2010. Als die Abteilung aufgrund der sinkenden Geburtenzahlen keine Zukunftsperspektive mehr bot, wechselte er nach Jülich. Aber auch dort hat die Geburtshilfe keine Zukunft. Mit seinem Ausscheiden schließt die Abteilung. – Geburtshilfe hat, so sieht es Dr. Pinter aus eigener leidvoller Erfahrung, nur in regionalen Zentren Zukunft. Und eines dieser Zentren ist Neunkirchen, ist er überzeugt.

 

Die Gynäkologie und Geburtshilfe in Neunkirchen ist „eine sehr gut funktionierende Einheit“, hat Pinter bereits festgestellt. So will er denn auch auf Bewährtem aufbauen, hat sich aber gleichzeitig zum Ziel gesetzt, „die operative Gynäkologie zu stärken“. Hier reicht das Spektrum von Krebsoperationen (Brust, Eierstöcke, Gebärmutterhals) über die Therapie der Harninkontinenz und die Behandlung der Endometriose bis zur Rekonstruktion der Beckenbodenmuskulatur. Wenn eben möglich, nimmt Pinter operative Eingriffe minimal-invasiv vor.

 

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