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Titel: Achtsamkeit im Alltag leben

Datum: 23. November 2017

Im Rahmen der Vortragsreihe „Forum Hospiz“ wird am Donnerstag, 23. November 2017 ab 19:00 Uhr Joachim Kleer im Konferenzraum der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Achtsamkeit im Alltag leben“ halten.

Neunkirchen. Von Achtsamkeit ist heute an vielen Stellen die Rede. Zeitschriften- und Bücherregale sind voll mit Titeln zum Thema. Ausgehend vom gesundheitlichen und therapeutischen Bereich kommen Konzepte von Achtsamkeit inzwischen auch im beruflichen Kontext vor. Der Boom der Achtsamkeit kann als Reaktion auf ein immer stressiger erlebtes Privat- und Berufsleben gesehen werden. Die Möglichkeiten steigen, die Taktungen werden schneller und der Blick für das, was wirklich wichtig ist, geht dadurch häufig verloren. Bei diesem Vortrag geht es darum einen Eindruck zu erhalten, wie Achtsamkeit helfen kann mit Stress besser zu Recht zu kommen und somit die eigene Lebensqualität und Lebensfreude zu erhöhen. Neben theoretischen Impulsen gibt es auch Anregungen zur Integration der Achtsamkeit in den Alltag.

Joachim Kleer ist Lehrer für „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ und „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“. Als kompetenter Gesprächspartner freut er sich, im Anschluss an den Vortrag die Fragen der Zuhörer zu beantworten. Der kostenlose Vortrag findet im Konferenzraum, 1. OG der Marienhausklink St. Josef Kohlhof statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

INFO:

Die Veranstaltung gehört zur Vortragsreihe „Forum Hospiz“ für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Einrichtungen des Ambulanten Hospizes St. Josef Neunkirchen, der Christlichen Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel e. V., dem Hospiz Emmaus St. Wendel gGmbH, der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) und der Saarbrücker Fachstelle der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier. Um die Öffentlichkeit über die Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer zu informieren, haben sich die Initiatoren zu der Vortragsreihe „Forum Hospiz“ zusammengeschlossen.

Diese Einrichtungen versorgen und begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen, sowie ihre Angehörigen. Sei es in der eigenen Häuslichkeit, in einer Pflegeeinrichtung oder einem stationären Hospiz.

Die Hospizarbeit dient dem Ziel, ein würdiges Sterben in gewünschter Umgebung zu ermöglichen. Mit einem ganzheitlichen Blick auf all die Lebensbereiche und Bedürfnisse, die ein Mensch am Ende seines Lebens hat. Dazu zählt die körperliche (medizinisch-pflegerisch), psychische, spirituelle und soziale Dimension. Dem sterbenskranken Menschen die Hilfe zu geben, die er in seinen letzten Tagen braucht und wünscht, um ein möglichst schmerz- und beschwerdefreies Leben bis zum Tod zu ermöglichen.

Den Menschen auch in der Lebenszeit seines Sterbens ganzheitlich und in seiner unverlierbaren Würde zu sehen und möglichst allen seinen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist das oberste Prinzip der Hospizarbeit.