„Hat die Feuerwehr auch einen Hund?“

Zum Abschluss und Höhepunkt einer Themenwoche zur Brandprävention erhielten die jungen Patienten des Sozialpädiatrischen Zentrums der Kinderklink am Kohlhof, SPZ, Besuch von der Freiwilligen Feuerwehr Furpach

Die Kinder des Sozialpädiatrischen Zentrums waren begeistert vom Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Furpach, deren Jugendwarte Jan Haßdenteufel (li) und Stefanie Gräßer (re) sowie Kollege Michael Weber mit ihrem Einsatzfahrzeug an den Kohlhof kamen.

15.09.2022

Neunkirchen-Kohlhof. Ungeduldig warteten die Kinder des SPZ, ihre Therapeuten und Betreuer auf die Ankunft von „Heidi“, dem größten Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Furpach, und seiner Besatzung. Alle hatten sich gut auf diesen Besuch vorbereitet: Bunte selbstgemalte Bilder und Collagen zum Thema „Feuer“ wollten nun an die Feuerwehrleute übergeben und viele Fragen, auf große Blätter notiert, gestellt werden.

 

„Wir freuen uns, dass auf Initiative eines Mitarbeiters der technischen Abteilung, Peter Wachter, der selbst Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr in Heiligenwald ist, dieser Besuch zustande kam“, erläutert Dr. Karin Kockler, Oberärztin im SPZ. „Damit findet eine intensive Arbeitswoche mit den Kindern einen wunderbaren Abschluss. Als Sozialpädiatrisches Zentrum haben wir neben der medizinischen Versorgung auch einen Bildungs- und Präventionsauftrag. Und in diesem Zusammenhang wurde in allen Gruppen unserer Einrichtung altersgemäß und dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechend das Thema erarbeitet“, so die Oberärztin.

 

Und Martina Fischer-Pietzsch, eine der Therapeutinnen, ergänzt: „Vom Feuerlöscher über Brandschutztüren bis hin zu den Fluchtwegen – alles, was mit Brandschutz zu tun hat, wurde von den Kindern ‚unter die Lupe genommen‘; es wurden Mappen angelegt, gebastelt, gemalt und gelesen und die älteren durften eine Rallye durch unsere Einrichtung machen, um herauszufinden, was sich alles zum Thema Brandschutz findet.“

 

Als dann die Jugendwartin Stefanie Gräßer und ihr Stellvertreter Jan Haßdenteufel gemeinsam mit Feuerwehrkollege Michael Weber im voll ausgestatteten Feuerwehrauto auf dem Gelände des SPZ eintrafen, war die Begeisterung groß. Aufmerksam lauschten die Kinder den Ausführungen der drei Feuerwehrleute zu den Geräten, ihren Funktionen und Einsatzmöglichkeiten. Den Helm samt Uniformjacke und Handschuhen von Stefanie Gräßer durften sie probetragen, und wie das rote Feuerwehrauto zu seinem Namen kam, wurde ebenfalls geklärt. Am Schönsten aber fanden die jungen Brandschutzspezialisten, dass sie das Einsatzfahrzeug auch von innen anschauen und auf der Rückbank Platz nehmen durften. Nach gut einer Stunde und gefühlt hundert Fragen wurde auch die von Joshua beantwortet. Jan Haßdenteufel erklärte: „Wir haben keinen Hund, denn die werden vor allem dann eingesetzt, wenn Menschen gesucht werden." Weiteres Foto (Astrid Anna Oertel)

 

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