Die Marienhausklinik war Etappenziel des Kinder-Lebens-Laufs

An der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof wurde die Läufergruppe des Kinder-Lebens-Laufs von Krankenhausoberin Christel Müller (3. von links), und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kinderhospizdienstes Saar empfangen. (as)

14.08.2018

Neunkirchen-Kohlhof (as). Es hatte etwas von Volksfeststimmung: An dem heißen Nachmittag Ende Juli duftete es vor dem Eingang der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof nach Popcorn. Es gab Zuckerwatte, Eis, kalte Getränke und Laugengebäck. Eine Clownin verteilte Luftballonherzen. Das Krankenhaus war ein Etappenziel des Kinder-Lebens-Laufs, der von Juni bis zum Welthospiztag am 13. Oktober durch die gesamte Bundesrepublik führte. Initiiert hatte diesen Staffel-Fackellauf der Bundesverband Kinderhospizarbeit, um auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen. „Wir freuen uns sehr über diese Aktion“, so Beate Leonhard-Kaul, die Teamleiterin des Kinderhospizdienstes Saar. „Denn sie ist eine gute Gelegenheit, viele Menschen für die Arbeit des Kinderhospizdienstes und die Situation der schwerkranken Kinder, ihrer Eltern und Geschwister zu sensibilisieren.“ 

Trotz der extrem hohen Temperaturen beteiligten sich zahlreiche Läufer und Radfahrer an den einzelnen Etappen des Kinder-Lebens-Laufs durch das Saarland. Die Gruppe, die sich nach einer Strecke von fünfeinhalb Kilometern den Hügel zur Marienhausklinik St. Josef hinaufkämpfte, wurde von Krankenhausoberin Christel Müller und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kinderhospizdienstes Saar empfangen. Hier übergab Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann, der diese Etappe mitgelaufen war, die „Angel“-Fackel, das Symbol des Kinder-Lebens-Laufs, an Kerstin Wiehn vom SAPV-Team Saarpfalz-Kreis Homburg. Sie trug die Fackel anschließend sechs Kilometer weiter durchs Saarland zum nächsten Etappenziel.