Mitarbeiter demonstrieren für besseres Krankenhausstrukturgesetz

Vor der Luftballon-Aktion gab Thomas Gärtner, Kaufm. Direktor ein Statement ab

24.09.2015

Bereits im Juni sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof auf die Straße gegangen und haben für eine bessere Personalausstattung in den deutschen Krankenhäusern demonstriert. Denn die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten im Gesundheitswesen wird immer größer. Und es ist angesichts der unzureichenden finanziellen Ausstattung der Kliniken nicht abzusehen, dass sich daran grundlegend etwas ändern wird. Am 23. September haben die Mitarbeiter erneut eine, wie sie es nennen, eine aktive Mittagspause gestaltet. Dazu aufgerufen hat diesmal die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Sie fordert massive Nachbesserungen beim neuen Krankenhausstruktur-gesetz. Dieses soll voraussichtlich Mitte Oktober verabschiedet werden und bietet keine Lösungen für die Finanzierungsprobleme der Krankenhäuser, sondern verschärft diese nach Einschätzung der DKG sogar noch.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof und mit ihnen die Kollegen aus allen Krankenhäusern der Marienhaus Unternehmensgruppe unterstützen und begeiten die DKG-Kampagne „Krankenhaus-Reform – So nicht!“ mit der aktiven Mittagspause am 23. September, erklärt Ulrike Killius-Reis, die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV) am Kohlhof. Denn nur wenn das neue Krankenhausstrukturgesetz grundlegend nachgebessert wird, „können wir auch weiterhin unsere Pa-tientinnen und Patienten bestmöglich medizinisch und pflegerisch betreuen“, ergänzt sie.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, gemeinsam mit der Klinikleitung am 23. September von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr mit Plakaten und einer Luftballonaktion (Motto: Wir gehen vor Ärger in die Luft) auf die finanziellen Probleme der Krankenhäuser aufmerksam gemacht. Zuvor gab der Kaufm. Direktor, Thomas Gärtner ein kurzes Statement zum Thema ab.

 

 

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