„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

20.08.2012

Es war noch immer recht kalt und unwirtlich an diesem 14.02.2012, als sich 7 Schülerinnen und Schüler, alle aus den Klassen 9 und 10 der Maximilian-Kolbe-Schule, an diesem Morgen mit ihren Instrumenten aufmachten, um etwas Wärme in die Herzen der Kinder, der  Kinderstation Neuropädiatrie/Palliativmedizin der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof zu bringen. Begleitet wurden sie von ihrem Musiklehrer Michael Mischo und ihrem Schulleiter Walter Meiser.

Mit etwas flauem Gefühl und unsicherer Erwartung wurden im Aktionsraum der Abteilung die Instrumente eingespielt, ehe dann auf das untrügliche Zeichen des Musikpädagogen das sinfonisch abgestimmte Ensemble mit „Go down Moses“ im Swingstil interpretiert, die sieben jungen Musiker ein herzergreifenden Lächeln in die Gesichter der ganz jungen Zuschauer zauberten.

„Musik will ein Zeichen der Freude sein.“ Damit begann der Schulleiter der MKS seine Erklärung zur bevorstehenden Spendenübergabe. Über 120 Akteure, allesamt Schüler der Primar- und Sekundarstufe der bischöflichen Schule, hatten in unterschiedlichen Orchester- und Chorformationen in ihrem Weihnachtsbenefizkonzert am 16.12.2011 die Konzertbesucher in ihren Bann gezogen und zu einer Spende für das Kinderhospiz aufgerufen.
„Kinder stark machen“, das ist das Leitmotiv des Bildungs- und Erziehungshandelns der MKS, denn starke Kinder können schwachen helfen. So versteht die Schule ihr soziales Engagement immer auch als sozialverantwortliches Handeln in tätiger Nächstenliebe.
Es wurde denn auch die Spendensumme des Konzertes durch den Erlös der adventlichen „Weckmann-Aktion“, die von der Schülermitverwaltung initiiert und am Nikolaustag durchgeführt wurde, aufgestockt.
Insgesamt kamen auf diese Weise 1000,-€ für die Arbeit des Kinderhospizdienstes Saar und 500,-€ für das Ambulante Hospiz St. Josef Neunkirchen zustande.

Nachdem in Anwesenheit von Frau Leonhardt-Kaul, Frau Hohnsbein und Herrn Bausch die Schecks übergeben wurden, betonte Frau Müller/Krankenhausoberin die Bedeutung der Initiative mit Blick auf die wirklich bedeutsame und so menschliche Geste gegenüber den jungen Patienten. Ihren bewegten Worten folgte der Dank an die Adresse Schülerinnen und Schüler.
Dass Musik auch die „Sprache der Engel“ ist, belegte das Blasmusikensemble eindruckvoll mit drei weiteren Titeln.
Wenn es den Musikern gelungen ist, an diesem etwas trüben Morgen des Valentinstages etwas Licht in die Herzen der Kinder zu tragen, etwas vom Lebensglück aufscheinen zu lassen, dann ist ihre Absicht, dass Kinder Kindern helfen können, voll aufgegangen.
Zufrieden und ein wenig stolz stellte Lena Kümmel auf der Rückfahrt fest: „Das war ein richtig guter Morgen.“

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