"Veränderungen im Leben - wenn uns die Ereignisse überrollen"

11.09.2019, 19:00 - Ende offen

Personal- und Organisationsberaterin Alexandra Karr-Meng referiert am 11. September ab 19 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe „Forum Hospiz“ im Konferenzraum (1. Obergeschoss), der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof.

Neunkirchen. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, die uns täglich aufs Neue fordert. Unentwegt werden wir mit kleinen und großen Veränderungen konfrontiert, auf die wir uns einstellen sollen oder müssen. Wie können wir mit diesen Veränderungen umgehen, wenn sie sehr schwer sind und uns überrollen?

Viele Veränderungen werden uns von außen vorgegeben, und wir sind nicht immer damit einverstanden. Gerade wenn wir selbst wenig Handlungsspielraum haben, fällt es uns schwerer, mit diesen Veränderungen umzugehen. Es braucht Zeit, bis die neue Situation akzeptiert ist.

Grundsätzlich geht jeder Mensch anders mit Veränderungen um. Manchen machen neue Situationen Angst. Sie fühlen sich überfordert und können sich nur schwer darauf einlassen. Andere wiederum brauchen ständig Veränderung im Leben. Sie freuen sich darauf und begegnen neuen Situationen neugierig und offen.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zum Gespräch und um Fragen zu stellen. Eine Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung ist nicht notwendig.

 

INFO:

Die Veranstaltung gehört zur der Vortragsreihe „Forum Hospiz“ für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel. Es handelt sich dabei um eine Initiative der Einrichtungen des Ambulanten Hospizes St. Josef Neunkirchen, der Christlichen Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel e. V., dem Hospiz Emmaus St. Wendel gGmbH, der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) Neunkirchen/St. Wendel und der Saarbrücker Fachstelle der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier.

All diese Einrichtungen versorgen und begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen, sowie ihre Angehörigen. Sei es in der eigenen Häuslichkeit, in einer Pflegeeinrichtung oder einem stationären Hospiz.

Die Hospizarbeit dient dem Ziel, ein würdiges Sterben in gewünschter Umgebung zu ermöglichen. Mit einem ganzheitlichen Blick auf alle Lebensbereiche und Bedürfnisse, die ein Mensch am Ende seines Lebens hat. Dazu zählt die körperliche (medizinisch-pflegerisch), psychische, spirituelle und soziale Dimension. Dem sterbenskranken Menschen die Hilfe zu geben, die er in seinen letzten Tagen braucht und wünscht, um ein möglichst schmerz- und beschwerdefreies Leben bis zum Tod zu ermöglichen.

Den Menschen auch in der Lebenszeit seines Sterbens ganzheitlich und in seiner unverlierbaren Würde zu sehen und möglichst allen seinen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist das oberste Prinzip der Hospizarbeit.

Um die Öffentlichkeit über die Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer zu informieren, haben sich die Initiatoren zur Vortragsreihe „Forum Hospiz“ zusammengeschlossen.